Welche Preisstrategien gibt es?

Fairhaeltnis erklärt euch die 3 wichtigsten Preisstrategien. Diese sind in den üblichen Marketingbüchern ausführlich beschrieben. Hier findet ihr einen vereinfachten Überblick und welche Wege ihr zur Preisfindung benutzt.

Der Kosten-Plus-Preisstrategie

Der Kosten-Plus-Ansatz erklärt sich durch seinen Namen und ist eine der am häufigsten verwendeten Ansätze. Er ist kostenorientiert und verwendet einen Aufschlag. Eine ordentliche Kalkulation der Kosten und Risiken ermöglicht ein gutes Ergebnis. Ordentliche Kalkulation bedeutet, dass es keine Überraschungen gibt, die nachher eure Marge auffressen. Besonders die versteckten Kosten oder Risiken sind zu überdenken, weil sie dieses Model zum Risiko machen.

UND: häufig werden Potentiale verschenkt, einen höheren Preis und damit mehr Gewinn für das Unternehmen umzusetzen.

Wettbewerbsorientierte Preisbildung

Was kostet das Produkt beim Wettbewerb? Die wettbewerbsorientierte Preisstrategie basiert auf diesen Informationen. Dazu vergleicht ihr die Preisinformationen von Wettbewerbern und ihren Alternativen. Schaut ob sie wirklich gleich sind oder sich doch unterscheiden. Dann legt ihr den Preis fest.

ABER: der Preis transportiert eine Botschaft. Es ist wichtig den Preis entsprechend der Positionierung anzupassen. Dazu wird neben dem Preis auch der Service, die Qualität oder Verfügbarkeit einbezogen.

Nutzenorientierte Preisstrategie

Diese Strategie heißt auch Mehrwert-Strategie. Sie stellt den Nutzen in den Fokus bei der Ermittlung des richtigen Preises. In Blogs und Foren ist das aktuell eines der wichtigsten Themen in der Pricing-Welt.

Der Vorteil: Euer Kunde bekommt einen Preis, der seinem Nutzen angemessen ist. Ihr wandelt so den Mehrwert in einen Betrag um, den ihr dann mit dem Kunden teilt. Das macht Preisverhandlungen viel einfacher und transparenter.

Der Nachteil: die Vorbereitung dazu, gehört zu den Aufwendigsten, verglichen mit allen anderen Strategie in diesem Überblick.