Alles über Preise.

Autor: Susan Graf (Seite 1 von 2)

„Eh-Da“ Kosten

Preis-Fairhaeltnis

Fairhaeltnis wurde gegründet, um dabei zu unterstützen, Produkte und Dienstleistungen preislich bewerten zu können und fair bezahlt zu werden. Verbraucher, die sich Aufwand und Produktionsketten bewusst machen treffen andere Kaufentscheidungen. Aber auch Unternehmen müssen Ihre Bemühungen und Leistungen besser sichtbar machen, damit sie fair dafür bezahlt werden.

Risikobewertung nach der Erfahrung mit Corona

Die aktuellen Herausforderungen durch die Coronakrise machen den bewussten Umgang mit Leistung und der dafür angemessenen Entlohnung nochmal mehr deutlich. Besonders Dienstleister waren in den vergangenen Wochen und Monaten stark betroffen und wer sich in seiner Kalkulation von Stundenlohn, Tagessatz oder Produktpreis das Risiko einen Einkommensausfalles mit eingepreist hatte, stand deutlich besser da.

„Eh-da“ Kosten

In Unternehmen wird die Bedeutung sogenannter „EHDA“-Kosten als Mittel für Kalkulationen schon mal unterschätzt. Die Maschine – eh da, der Mitarbeitende – eh da, der als Schreibtisch genutzte Küchentisch –eh da. Was aber wenn eines der Beispiele ersetzt werd? Wer hilft bei Anschaffungskosten einer neuen Maschine, wer finanziert die Mitarbeitersuche oder Einarbeitungszeit für neue Mitarbeiter, wer finanziert den Arbeitsplatz in der Küche, wenn die Einnahmen für die Private Miete nicht reichen.

Fix Kosten und Risikoabsicherung

Diese Kosten sollten Teil der Kalkulation sein. Es sind sogenannte Fix-Kosten – auch wenn Sie nicht unmittelbar auftreten müssen. Das Gute daran, sie sind immer gleich. Kann ich mehr Aufträge realisieren, sinkt Ihr Anteil in der Kostenstruktur. Das schlechte daran, sie sind immer gleich. Stehen weniger Aufträge am Markt zur Verfügung, steigt Ihr Anteil an der Kostenstruktur.

Hier sollte ein Aufschlag auf den regulären Umsatz ermittelt werden, der der Risikoabsicherung dient.

Verkaufsargument Kundenbedürfnis

Erliegen Sie nicht der Versuchung, diesen Aufschlag zu vergessen, oder zu gering anzusetzen, um preislich zu gefallen. Treffen Sie mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung die Bedürfnisse Ihrer Kunden, dann ist dieser Aufschlag als Teil der Gesamtkalkulation nicht entscheidend.

Diese Notwendigkeit von Risikoaufschlägen als Teil der Kostenstruktur zum Kunden hin zu kommunizieren ist schwer möglich. Kunden interessiert, was Sie davon haben.

Qualitätsanspruch und Liefertreue für Stammkunden

Hier gibt es viel Potential.

Die Rücklagen für Maschinen und Equipment zum Beispiel, sind Sicherheit für die Einhaltung des Liefertermins, Rücklagen für Personaleinsatz  und Mitarbeiterentwicklung  dienen unter anderem dazu, den Qualitätsanspruch zu erfüllen, unabhängig vom eingesetzten Mitarbeiter. Eine geringere Fluktuation, durch Maßnahmen der Mitarbeiterbindung bedeutet für den Kunden gleichbleibende Ansprechpartner, eine hohe Servicequalität, gewohnte Abläufe und möglichst wenig Veränderung.

Das hilft beim Aufbau von Stammkunden. Das wiederum ist die Basis, gerade wirtschaftlich schwere Zeiten zu überstehen und nach der Krise neu durchstarten zu können.

Added value – or what’s worth it?

Added value at high quality products

Have you ever asked yourself how a price is created for something considered as being expensive? What if I want to offer a high quality product, with added value but it is already available at the market at lower price and lower quality?

Many companies in Germany calculate their prices by summing up their cost and adding a percentage for margin. The so call cost-plus-method.

In higher price segments I have to explain

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Cost-plus-method

Cost-plus-method

The cost-plus-method is the pricing strategy small and medium sized business as well as large companies use most often. Searching for more information about the strategy in the internet you will find many comments reviling this method.

What is cost-plus about?

Cost-plus is stating that companies sum up their cost for a product or service and add a x% margin for their profit. In reality it is way more complex. Weiterlesen

Kosten-Plus-Methode

Kosten-Plus-Methode

Die Kosten-Plus-Methode ist die Methode, die klein – und mittelständige, aber auch große Unternehmen am häufigsten benutzen. Sucht man Informationen über Preisstrategien im Netz, ist das aber auch die am meisten geschmähte Methode.

Worum geht es?

Dabei geht man davon aus, dass das Unternehmen seine Kosten für ein Produkt oder eine Dienstleistung summiert und einen Aufschlag von x% für den Gewinn hinzufügt. Die Realität ist jedoch vielfältiger. Weiterlesen

Price within the 4P

Price strategy and negotiation

Price strategy is often mentioned as negotiation. Companies are guessing the price they think customer is willing to pay and finally add a % to give space for negotiation. This strategy is known as „rule of thumb“. You will not find this as a strategy published in literature but very often used in practices. That’s why we will now take a look at what 4 P is about. Weiterlesen

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